Coronavirus und Menschenliebe

Bei der Entstehung von Erkrankungen spielt emotionaler Stress auch eine wichtige Rolle. Viele Krankheiten würden gar nicht erst ausbrechen, wenn das körpereigene Immunsystem gestärkt würde.

Blödsinn? Doch du kennst es und die Wissenschaft belegt es ... dass Stress das Immunsystem schwächt. Also bitte erkenne - Stress und Angst schwächen dich schon lange.

Zu den häufigsten körperlichen Anzeichen für Stress gehören: Schwindelgefühle, Bluthochdruck, Herzrasen, Kopf-, Nacken-, Rücken- und Gelenkschmerzen...

Angst verursacht Stress. Das wissen im übrigen gewisse Populisten oder Boulevard -Zeitungen ganz gut.  Gegen Flüchtlinge, Fremde, Migranten und Menschen anderer Hautfarbe hetzen, das bringt Wähler, das bringt Leser, das bringt Geld.
Hass entsteht - daraus entstehen Kriege.
Wer Ausweglosigkeit propagiert, hat einen gespaltenen Bezug zu Menschlichkeit.

Schau was man dir verkauft hat:
Damals waren die Schwule wegen AIDS der Feind, vorgestern waren die Flüchtlinge,  gestern die Chinesen, heute der Nachbar im Bus weil er einmal hustet! Immer ist ein anderer der Feind.

Warum suchen wir immer wieder nach Feinde? Das kommt von:

– die Neigung zum Schwarz-Weiß-Denken
– die Tendenz, an sich selbst abgelehnte Triebregungen auf andere zu projizieren
– die Suche nach Sündenböcken
– der Wunsch, sonst nicht faßbare Gefahren zu konkretisieren, und last but not least:
– die Entlastung von Schuldgefühlen.
(aus: https://www.spektrum.de/magazin/warum-braucht-der-mensch-feinde/820885)


Es wird wegen Coronavirus empfohlen, auf Distanz zu gehen, keine Umarmungen, und ja, eine Weile werden wir mehr aufpassen. Doch vergiss nicht, schau in deinem Herz, und kehre zumindest innerlich zurück zur Menschlichkeit. Diesen Hass und Kälte und Distanz haben schon immer nur geschadet.

Genau jetzt brauchen wir mehr Menschenliebe.


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